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Wettmodelle in Excel für Tennis – So geht’s

Das Kernproblem

Du hast genug von vagen Tipps und willst Zahlen, nicht Rauschen.

Excel ist dein Spielfeld. Ohne Struktur stolpert jeder Ansatz wie ein Anfänger, der den Aufschlag verfehlt.

Daten sammeln – der Grundstock

Erst die Rohdaten: Gewinn‑Verlust‑Bilanz, Aufschlag‑Statistik, Surface‑Ergebnisse.

CSV von ATP, Wettanbieter‑Feeds, sogar Wikipedia‑Tabellen – alles lässt sich per Import‑Wizard in die Arbeitsmappe schieben.

Einmal drin, sofort in Spalten trennen, Datentypen prüfen, Dubletten killen.

Die richtige Struktur

Tabellenblatt „Rohdaten“, zweites Blatt „Analyse“, drittes „Modell“. Kein Durcheinander – klare Trennung, sonst wird’s chaotisch.

Spaltennamen wie „Player“, „Surface“, „FirstServe%“, „BreakPointsWon“.

Verwende eindeutige Namen, sonst verliert das Modell im Dschungel den Überblick.

Statistische Grundlagen

Hier wird’s handfest. Du willst Wahrscheinlichkeiten, nicht Wunschdenken.

Mittels =AVERAGE den Durchschnitt, =STDEV.P die Streuung – das gibt dir eine Basis für die Erwartungswert‑Berechnung.

Für den Spieler‑Score die Formel =IF(FirstServe%>0,6,0.5) kann als grobe Gewichtung dienen.

Gewichtung und Korrelation

Surface ist kein Nice‑to‑Have, das ist dein Hebel.

Finde die Korrelation zwischen „Surface“ und „Win%“ über =CORREL. Wenn der Wert über 0,4 liegt, multipliziere den Spielerstake mit 1,2 – das ist dein Edge.

Modell bauen – Schritt für Schritt

Beginne mit einer simplen Gleichung: Erwartungswert = (Gewinnchance * Gewinn) - (Verlustchance * Verlust).

Setz die Gewinn‑ und Verlust‑Höhe nach den Quoten deines Buchmachers fest.

Jetzt kommt das Makro‑Café: Nutze Solver, um die optimalen Einsatzgrößen zu bestimmen. Ziel: Maximiere den erwarteten Gewinn, Nebenbedingung – nicht mehr als 5 % des Bankrolls pro Tipp.

Einfacher Trick: Kopiere die Formel nach unten, ziehe sie über 30 Spiele, sieh dir den kumulativen Erwartungswert an.

Risiko‑Management

Kein Modell ist ohne Stopp‑Loss sinnvoll.

Setz ein Limit von 2 % deines Kapitals, wenn die erwartete Rendite unter 0,8 % fällt – dann aussteigen.

Der Trick, den nur Profis kennen: Nutze ein zweites Blatt „Dashboard“, zeige KPIs wie „ROI“, „Hit‑Rate“ und „Max‑Drawdown“ mit =CHART.

Validierung und Feintuning

Backtest nicht vergessen. Zieh historische Daten, simuliere deine Einsätze, schau, ob das Modell hält.

Wenn die Trefferquote bei 55 % liegt, bist du im grünen Bereich – sonst gehts zurück zum Daten‑Sammeln.

Feinjustiere die Gewichtungen, teste verschiedene Quoten‑Quellen, bis du den Sweet‑Spot erreichst.

Automatisierung – das Sahnehäubchen

VBA‑Skript, das jeden Morgen die neuen Daten zieht, das Modell aktualisiert und die Top‑5‑Tipps in eine Mail packt.

So sparst du Zeit und bleibst im Flow – du spielst nicht mehr nach Gefühl, du spielst nach Code.

Ein letzter Kniff

Vertrau nicht blind auf das Modell. Beobachte das Spiel, prüfe Verletzungen, und wenn die Sonne über dem Platz steht, setz den Tipp sofort um – das ist deine ultimative Handlungsanweisung. tenniswetttipps.com

Jetzt Excel öffnen, Daten importieren, die Formel eintippen und das Geld rotieren lassen. Ende.