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Die besten Allrounder im aktuellen Tennis-Ranking

Allrounder: Der fehlende Joker

Wer im Profi‑Tennis nur einen Arm hat, verliert schnell das Spiel. Kurz gesagt, ein echter Allrounder ist wie ein Schweizer Taschenmesser – einsetzbar überall, egal ob Aufschlag, Return, Netzspiel oder Grundlinienduelle. Die Rankings zeigen das klar: Auf den Plätzen eins bis zehn dominieren Spieler, die nicht nur ein Spezialgebiet besitzen. Und hier kommt das Problem: Viele Trainer fokussieren zu stark auf Power‑Serve, vergessen aber die Vielseitigkeit, die im modernen Game zur Königsdisziplin geworden ist.

Der aktuelle Top‑Zähler: Wer liefert?

Erste Nummer: Novak Djokovic – ein Name, den man nicht mehr hinterfragen muss. Er kombiniert unerschöpfliche Defensive mit einem Angriff, der jeden Gegner zum Schwitzen bringt. Zweite Karte im Deck: Carlos Alcaraz. Der junge Spanier hat bereits bewiesen, dass er nicht nur ein Aufschlag‑Künstler ist, sondern auch im Returnspiel gefährlich ist. Drittens: Jannik Sinner. Mit seiner explosiven Grundliniendominanz und überraschend feinen Volley‑Armen zeigt er, dass er alles kann, was ein Allrounder sein muss.

Warum gerade diese drei?

Erstens, Konstanz. Sie verlieren selten Matches, weil sie die zweite Hälfte des Spiels genauso gut beherrschen wie die erste. Zweitens, Anpassungsfähigkeit. Auf Sand, Hartplatz oder Rasen können sie ihr Spiel sofort umschalten. Drittens, mentale Stahlität. Sie lesen das Spiel, antizipieren den Gegner und passen ihre Taktik in Echtzeit an. Und das ist das wahre Geheimnis eines Allrounder‑Pokals: Nicht nur die physischen Skills, sondern die geistige Flexibilität.

Die Zahlen lügen nicht

Laut Daten aus tennis-weltrangliste.com haben diese drei Spieler im letzten Jahr durchschnittlich 78 % ihrer Return‑Games gewonnen, während der Durchschnitt der Top‑20 bei gerade mal 62 % lag. Auch die Netzdurchschläge sind bei ihnen um 15 % höher. Das bedeutet: Wer an der Netzkante steht, muss mehr als nur einen starken Aufschlag besitzen – er braucht das komplette Arsenal.

Was Trainer jetzt tun sollten

Aufhören, die Kids nur im Serve‑Practice zu bombardieren. Stattdessen Dreier-Drills einführen: Serve, Return, Volley in einer Sequenz, ohne Pause. Kurz gesagt, das Training muss spiegeln, was die Rangliste fordert: Vielseitigkeit, Anpassungsfähigkeit, mentale Stärke. Und hier ein letzter Hinweis: Wer jetzt nicht auf Allround-Training umsteigt, bleibt im Schatten der echten Könige.